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Angaben zur Gemeinde
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3270 Aarberg BE, 4014 EinwohnerInnen. Gemeindenr. 301
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Beschreibung
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Geschichtlicher Abriss von Idee bis Realisierung
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Bauphase / Planung
Vorgeschichte
Ende 1999 wurde das von der Gemeinde Aarberg eingereichte Projekt „AARbiente“ im Rahmen des kantonalen Wettbewerbes „Attraktivierung der Kernzonen“ vom Kanton Bern zusammen mit zwei andern Gemeinden zum Siegerprojekt gekürt. Ein Preisgeld von total Fr. 500'000.-- stachelte die Spezialkommission noch mehr an, die insgesamt 7 Bausteine umzusetzen, da die Auszahlung des Preisgeldes an die Bedingung geknüpft wurde, dass die Projekte bis Ende 2004 umgesetzt worden sind.
Der Baustein „Begegnungszone“ war in der Wettbewerbsphase noch kein Thema. Erst als die Spezialkommission nach dem Gewinn des Wettbewerbes an die Planung zur Umsetzung der Bausteine ging, bekam sie vom Gemeinderat zusätzlich den Auftrag, die Einführung einer Flanierzone im Stedtli zu prüfen. Diese sollte zusammen mit dem Stedtlibaustein „AARena“, besser bekannt unter dem Namen „Kubus“, koordiniert und eingeführt werden.
Zu diesem Zeitpunkt waren aber die gesetzlichen Grundlagen für die rechtliche Einführung noch nicht gegeben. Erst im Jahre 2002 wurde die Begegnungszone in der Gesetzgebung verankert und somit das Instrument für die Gemeinden geschaffen, Begegnungszonen einführen zu können.
Zweck und Ziel der Begegnungszone
Die mit der Ortskernattraktivierung „AARbiente“ angestrebte Aufwertung des Stedtli als zentraler Einkaufs-, Begegnungs- und Kulturort deckt sich weitgehend mit den Zielen der Verkehrsanordnung der Begegnungszone: ermöglichen einer sicheren und attraktiven Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden in einem begrenzten, charakteristischen Bereich. Die architektonische Einheit des historischen Stadt- bzw. Marktplatzes bietet ideale Voraussetzungen dafür.
Mit der Begegnungszone wird auch eine verkehrslenkende Wirkung angestrebt: Der orts- und zentrumsquerende Verkehr (Fremdverkehr) sollen möglichst auf die dafür vorgesehene und besser geeignete Bahnhofstrasse gelenkt werden, ohne die erwünschten „StedtlikundInnen“ abzuwehren bzw. ungebührlich zu schikanieren.
Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Begegnungszone ist, dass sie vom Gewerbe und den Anwohnenden akzeptiert und als Chance zur Aufwertung ihres Geschäfts- und Wohnumfeldes unterstützt wird. Dies scheint mindestens in der Bewilligungsphase gelungen zu sein, hat es doch keine einzige Einsprache gegen die Einführung der Begegnungszone gegeben.
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Beschreibung vorher - nachher
Vorher: Tempo 30 mit Parkierung
Nachher: Begegnungszone mit Parkierung
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Zusammenarbeit
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Öffentlichkeitsarbeit / Einbezug der Bevölkerung und des Gewerbes:
Sensibilisierungskampagne im Mai 2006: Mit dieser werden die Fahrzeuglenkenden sowie die FussgängerInnen über die Begegnungszone und die Vortrittregelung informiert. Hierfür werden über den ganzen Stadtplatz verteilt, Plakate mit Schlagwörtern und Facts aufgestellt. Zudem werden die Begegnungszonebanner aufgehängt.
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Kommunikation:
Flugblätter, Publikation
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Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Stellen:
keine Angabe
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Unfälle / Erfolgskontrolle
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Keine nennenswerte Unfälle. Die Durchschnittsgeschwindigkeit konnte um rund 10 km/h gesenkt werden.
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Planung / Realisierung
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Einwohnergemeinde Aarberg, Bauverwaltung, Stadtplatz 28, 3270 Aarberg
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Auskunft
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Kontakt:
Einwohnergemeinde Aarberg
Bauverwaltung
Stadtplatz 28
3270 Aarberg
032 391 25 25
bau@aarberg.ch
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Homepage der Gemeinde:
www.aarberg.ch
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Kritische Erfolgsfaktoren, Schwierigkeiten
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Während Planung und Umbau:
Unverhältnismässige Auflagen des Kantons (Entfernung Asphalt und Pflästerung der Strasse). Konnte aber im direkten Gespräch bereinigt werden.
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Seit der Umsetzung:
Leider wissen viele Verkehrsteilnehmende noch nicht, was eine Begegnungszone ist. Dementsprechend sind auch die Vortrittsregelungen nicht geläufig bzw. bekannt.
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Kommentar von Seiten Fussverkehr Schweiz
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keine Angabe
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Quellen, Literatur, Publikationen
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keine Angabe
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Kontakt für Anregungen, Kritik, Fragen
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Seitenanfang
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Kennzahlen
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Verkehr
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| Kategorisierung Strasse: |
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Erschliessungsstrasse
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Kennzahlen IV |
| DTV: |
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7000
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| Spitzenstunde: |
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680
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| LW-Anteil: |
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keine Angabe
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| Velos: |
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keine Angabe
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| FussgängerInnen: |
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keine Angabe
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Kennzahlen ÖV |
| ÖV in Zone vorhanden: |
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nein
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| Anzahl Linien: |
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keine Angabe
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| Anzahl Busse pro Tag: |
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keine Angabe
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Geschwindigkeit |
| v50 |
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28 km/h
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| v85 |
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keine Angabe
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Parkierung |
| Anzahl PP: |
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100
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| Parkregime: |
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markierte Felder ohne Bewirtschaftung (blaue Zone)
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Überlagertes Verkehrsregime |
| Einbahn: |
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nein
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| Einbahn mit Velo im Gegenverkehr: |
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nein
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| Fahrverbot: |
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nein
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| Zeitliche Zufahrtsbeschränkung: |
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nein
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| Lastwagenfahrverbot: |
|
nein
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| Anderes: |
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Höhenbeschränkung 2.95m wegen historischer Holzbrücke |
Temporegime ausserhalb Begegnungszone |
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50 km/h |
Typ der Begegnungszone
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| Wohnquartier: |
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nein |
| Geschäftsquartier: |
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nein |
| Schule: |
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nein |
| Bahnhof: |
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nein |
| Altstadtsituation: |
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ja |
| Anderer: |
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mit Geschäften und Wohnungen |
Grösse
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| Länge in Meter: |
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230
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| Geschützte Bereiche ohne Fahrverkehr: |
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vorhanden (Trottoir)
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Kosten und Finanzierung
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| Planungs- und Baukosten: |
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ca. CHF 40'000.- |
Pläne
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279_beilage-1_plan.pdf
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Bildergalerie
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