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St. Johanns-Rheinweg, 4000 Basel BS 

Stand der Informationen: 29.1.2008
 
Gebiet: St. Johanns-Rheinweg
Zone in Kraft seit: 2007.
Neu ist der St. Johanns-Rheinweg eine Begegnungszone ohne Trennung zwischen Fahrbahn und Trottoir. Auf dem Bermenweg ist zwischen Fähre und Rheinbad eine durchgehende Sitzstufe eingerichtet worden. Zudem gilt für den Motorfahrzeugverkehr neu Tempo 20.

Angaben zur Gemeinde

4000 Basel BS, 188121 EinwohnerInnen. Gemeindenr. 2701

Beschreibung

Geschichtlicher Abriss von Idee bis Realisierung

Bauphase / Planung

Auslöser für die gestalterische Aufwertung des St. Johanns-Rheinwegs war die notwendige Sanierung der Werkleitungen. Diese Chance wurde ergriffen, um gemäss der Konsens-Konferenz "Auf zu neuen Rheinufern" im Rahmen des Aktionsprogramms Stadtentwicklung Basel (APS) gleich auch eine Aufwertung dieser Strasse zur Fussgänger-Begegnungszone vorzunehmen. Bei der Erarbeitung des Umgestaltungsprojekts wurden die betroffene Anwohnerschaft und die Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe im Rahmen einer Umfrage und Anwohnerorientierungen einbezogen. Den Auftakt machten die Werkleitungsarbeiten ab Mai 2005. Die weiteren Bauarbeiten auf dem rund 650 Meter langen St. Johanns-Rheinweg wurden in Etappen vorgenommen. Nach den Werkleitungs- folgten die Umgestaltungsarbeiten. Dies nicht nur direkt auf der Strasse, sondern auch im Böschungs- beziehungsweise im Bermenbereich des Rheins. Die Umgestaltungsarbeiten konnten dieser Tage abgeschlossen werden.

Beschreibung vorher - nachher

Auf dem neugestalteten St. Johanns-Rheinweg haben nun die Fussgängerinnen und Fuss¬gänger nicht nur mehr Platz, sondern aufgrund der Einrichtung zur Tempo-20-Zone und damit zur Begegnungszone gegenüber dem Motorfahrzeugverkehr auch absolute Priorität. Der St. Johanns-Rheinweg ist zur eigentlichen Flaniermeile geworden. Um den Gehbereich zu vergrössern, ist auf eine Trennung zwischen Trottoir und Fahrbahn verzichtet worden. Dabei ist aber auch das ungehinderte Zu- und Wegfahren der Anrainer sichergestellt. Die heutige Situation entspricht einerseits dem übergeordneten beziehungsweise gesamtstädtischen Interesse und anderseits auch den Anliegen der Anrainer.

Von einer Möblierung des Strassenraums mit Sitzelementen und Pflanztrögen ist abgesehen worden. Denn im Vordergrund stand und steht das hindernisfreie Zirkulieren der Fussgängerinnen und Fussgänger. Zu den wesentlichen Massnahmen zur Aufwertung des St. Johanns-Rheinwegs zählen die Neugestaltung des Fahrbahnniveaus, eine Belagserneuerung (Schwarzbelag) und Randsteine, eine Entwässerungsschale an der Grenze zu den Häuserparzellen, Baumneupflanzungen im Bereich Rheinschanze/ St. Johanns-Park, Fussgängerflächen unter den Bäumen vor der Rheinschanze und beim Thomasturm, Veloständer beim Rheinbad und unter der Johanniterbrücke, Torelemente zur Signalisation der Begegnungszone sowie spezifische Anpassungen bei der Entwässerung und der Beleuchtung. Den stadthistorischen Anliegen ist dabei besondere Beachtung geschenkt worden. Auf der offiziellen Veloroute vom St. Johanns-Rheinweg zum St. Johanns-Park ist eine hindernisfreie Verbindung geschaffen worden.

Zusammenarbeit

Öffentlichkeitsarbeit / Einbezug der Bevölkerung und des Gewerbes: keine Angabe

Kommunikation: keine Angabe

Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Stellen: keine Angabe

Unfälle / Erfolgskontrolle

keine Angabe

Planung / Realisierung

keine Angabe

Auskunft

Kontakt: Franz Bonetti
Telefon +41 (0)61 267 43 82
Projektleiter, Verkehrsbauten, Tiefbauamt

Homepage der Gemeinde: http://www.bs.ch

Kritische Erfolgsfaktoren, Schwierigkeiten

Während Planung und Umbau: keine Angabe

Seit der Umsetzung: keine Angabe

Kommentar von Seiten Fussverkehr Schweiz

keine Angabe

Quellen, Literatur, Publikationen

Medienmitteilung vom 19. Juni 2007
Baudepartement, Tiefbauamt, Verkehrsbauten

Kontakt für Anregungen, Kritik, Fragen

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Kennzahlen

Verkehr

Kategorisierung Strasse:    Erschliessungsstrasse

Kennzahlen IV

DTV:    keine Angabe
Spitzenstunde:    keine Angabe
LW-Anteil:    keine Angabe
Velos:    keine Angabe
FussgängerInnen:    keine Angabe

Kennzahlen ÖV

ÖV in Zone vorhanden:    nein
Anzahl Linien:    keine Angabe
Anzahl Busse pro Tag:    keine Angabe

Geschwindigkeit

v50    keine Angabe
v85    keine Angabe

Parkierung

Anzahl PP:    0
Parkregime:    keine Parkplätze
viele Abstellplätze auf privatem Grund

Überlagertes Verkehrsregime

Einbahn:    nein
Einbahn mit Velo im Gegenverkehr:    nein
Fahrverbot:    ja (für Motorfahrzeuge, Zubringer gestattet)
Zeitliche Zufahrtsbeschränkung:    nein
Lastwagenfahrverbot:    ja (für Motorfahrzeuge, Zubringer gestattet)
Anderes:    keine Angabe

Temporegime ausserhalb Begegnungszone

     30 km/h, 50 km/h

Typ der Begegnungszone

Wohnquartier:    ja
Geschäftsquartier:    nein
Schule:    nein
Bahnhof:    nein
Altstadtsituation:    ja
Anderer:    keine Angabe

Grösse

Länge in Meter:    700
Geschützte Bereiche ohne Fahrverkehr:    vorhanden
kleiner Platz (60 * 10 m) beim Ende St. Johannsplatz

Kosten und Finanzierung

Planungs- und Baukosten:    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,2 Mio. Franken. Davon entfallen rund 2,67 Mio. Franken auf den Werkleitungsbau. 1,4 Mio. Franken für die Neugestaltung werden aus den Mitteln des Rahmenkredits Wohnumfeldaufwertung (WUV) finanziert, die restlichen Kosten in der Höhe von 3,8 Mio. Franken werden teils von den Werken, teils über gebundene Investitionen finanziert.
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Bildergalerie

 
 
 
 
 
 
 
 
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